ABOUT PHOTOGRAPHER MIRO SLAVIN AND HIS ART OF PHOTOGRAPHY

From an early age Miro Slavin showed a big interest in visual art. Choosing drawing and painting over other interests. By the age of 17 he had his first exhibition of drawings. Having learned perspective, control of shadows and composition whilst studying architectural perspective drawing in Cracow he discovered his passion for Fine art photography. Whilst continuing his studies in Dubrovnik in Croatia he had many opportunities to practice his craft.[/su_column] [su_column size="1/2"]
During his second year there he got his first assignment photographing the Croatian coast for a Polish tour operator. Shortly after arriving on the Costa del Sol in Spain he secured his reputation as an architectural photographer and at the same time he started to sell his personal fine art work. In 2010 he opened his gallery in Frigiliana in Malaga province and from 2015 he decided to live and create in Catalonia.

[su_spoiler title="INTERVIEW IN GERMAN LANGUAGE - MARKTPLATZ MAGAZINE"]

 

 

 

Name, Geburtstag, Geburtsort:

Miro Slavin ist ein Pseudonym, das ich benutze, da mein voller polnischer Name, Miroslaw Szwajcarzewski, zu kompliziert auszusprechen wäre, probieren Sie es. Leider habe ich nicht den Nachnamen meiner serbischen Mutter geerbt -Milcevic. Ich bin 29 Jahre alt und widme mich seit 9 Jahren der Fotografie.

 

Wo kommst du her, wo gehst du hin?

Seit ich die Schule mit Abitur im Alter von 19 Jahren abschloss, reiste ich sehr viel. Ich ging nach Florida, später nach Kroatien, zurück nach Polen, England, Spanien, wieder Polen und nun kehrte ich zum zweiten Mal nach Spanien zurück.

In der Zwischenzeit arbeitete ich als Reisemanager für zwei Saisons in Montenegro.

 

Welcher Weg führte dich nach Nerja?

Ich wohnte ursprünglich in Mojacar in Almeria, aber die Gegend war zu trocken für mich. Cadiz ist wunderschön, allerdings hielt der Wind nie inne und dann fand ich Nerja und liebte diesen Ort von Anfang an. Ich beginne zu spüren, dass Nerja so etwas wie: "meine Heimat" ist, obwohl ich nicht weiss, ob ich für immer hier leben werde, wünsche ich mir doch inständig, hier eine Wohnung zu besitzen, um von Zeit zu Zeit zurückkehren zu können.

 

5 Worte die dich beschreiben:

Neugierde, Geduld, Unabhangigkeit, Freidenker, Utopist

 

Hat die Fotografie eine Geschichte in deiner Familie?

Mein Grossvater war Fotograf während des 2. Weltkriegs. Er portraitierte Menschen und Familien. In dieser Zeit waren Erinnerungen sehr wichtig. Meine Familie ist nicht eine dieser künstlerisch veranlagten. Meine Hingabe zur Fotografie wurde, bis zu dem Zeitpunkt an dem ich Geld damit verdiente, als Zeitverschwendung abgetan. Aus diesem Grund schloss ich auch zuerst mein Studium im Bereich Turistik und Hotelmanagement ab, statt mich intensiv der Fotografie zu widmen.

 

Seit wann beschäftigst du dich mit der Fotografie?

Ich begann zu zeichnen, als ich noch ein Kind war. Während meiner fortgeschrittenen Schulzeit verging kein Tag, an dem ich nicht wenigstens ein Bild fertigmalte. Zu Beginn wollte ich Architektur studieren, woraufhin ich einen sehr anspruchsvollen Kurs in architektonischem Zeichnen belegte. Diese Art zu Zeichnen ist technisch sehr anspruchsvoll : korrekte Perspektiven, Schatten und Komposition wurden sehr streng bewertet. Nach einem Jahr intensivem Zeichnen sah ich die Welt in einem veränderten Licht. In der gleichen Zeit kaufte ich meine erste Kamera, eine russische Zenith. Mit dem ersten Blick durch den Sucher entschied ich, dass ich Fotograf werden wollte!

 

Bist du ein Techniker oder ein Künstler?

Wie viele Fotografen braucht man, um ein gutes Foto zu schiessen?

Vier: einer, der es macht und drei die sagen "Das kann ich auch!”.

Fotografie hat weder nur mit Talent oder technischem Wissen zu tun, noch mit teurer Fotoausstattung. Der Schlüssel ist die Kombination aus all diesen Dingen.

Fotografie ist beides -Technik und Kunst. Der Unterschied zwischen Fotografie und Zeichnung liegt in der Möglichkeit des zeichnenden Künstlers, die Wirklichkeit zu verändern. Der Fotograf kann nichts verändern, ihm bleibt nur die Möglichkeit, Ausschnitte der Wirklichkeit einzufangen.

Um ein gutes Foto zu machen braucht man die Fähigkeit, ein Bild zu sehen, wo andere nichts sehen. Man braucht Geduld und Leidenschaft, um den perfekten Momentabwarten zu können, oder willig zu sein, um 4 Uhr morgens aus dem Bett zu steigen, um das gewünschte Morgenlicht abzupassen. Das Fachwissen wächst durch Fachliteratur, Erfahrung und am Ende wird die manuelle Bedienung die bevorzugte Technik sein.

Ich lernte mit Filmen, musste also sehr sorgfältig sein, was beispielsweise settings (Kulisse, Schauplatz) betraf, um keinen Schuss zu versieben (ebenso kein Geld zu verpulvern). Für denjenigen, der seine Kamera nicht wirklich beherrscht, kann Fotografie mit grossen finanziellen Einbussen verbunden sein. Man darf nie vergessen: es ist nicht die Kamera, es ist die Person hinter der Kamera, die das Foto schiesst.

 

Was ist für dich als Fotograf die wichtigste Ausrüstung (ausser der Kamera selbst)?

Ich benutze starke Blitze, viele Filter, Stative und unterschiedliche Linsen, abhängig von der Art der Fotografie, die ich praktiziere. Das Stativ ist normalerweise immer bei mir, Filter sind grossartig für Landschaften, der Blitz für Portrait- und Makroaufnahmen und die Tasse Kaffee für Aufnahmen bei Nacht. Bei kommerziellen Aufnahmen, beispielsweise bei der Ablichtung von Immobilienverkaufsobjekten, nehme ich oft ein zweites Stativ mit zwei Lampen zu je 1000mit.

 

Hast du dich auf bestimmte Bereiche der Fotografie spezialisiert?

Ich sehe Fotos in jedem Ding. Ich sehe Fotos in Menschen, Kindern, im Essen, in Möbeln, Häusern... Was immer mir geboten wird, ich versuche es. Zur Zeit nehme ich jede Art von Fotoarbeit an, allerdings möchte ich mich in Zukunft auf architektonische Objekte und Dekorationsprodukte konzentrieren (ich liebe, es mit Licht zu spielen). Weiterhin wird Reisefotografie ein Schwerpunkt meiner Arbeit sein. Schon vergangene Aufträge für Hotels und Reiseagenturen gefielen mir ausgesprochen gut. Ich schätze daran, die Möglichkeit, mich zeitlich ungebunden damit beschäftigen zu können, bis das Foto komponiert ist.

 

Dein allererstes Foto?

Ich kaufte meine erste Kamera 1999. In den USA, wo ich mich zu dieser Zeit für ein Jahr aufhielt, verknipste ich 12 Filme. Die Kompositionen waren gut, aber technisch war ich noch grün hinter den Ohren... Ich habe immer noch eines dieser Fotos auf meiner Internetseite. "Wald in den Sumpfgebieten von Florida, Kinder, die mit Pelikanen spielen." Ich persönlich sehe dieses Foto als halb Foto/ halb Zeichnung an, da es viel zu tun hat mit meinen vorausgegangenen Zeichenerfahrungen.

 

Gibt es besondere Projekte, die du in der Vergangenheit verfolgt hast?

Mein erstes Projekt erhielt ich im Jahre 2001. Die Firma www.travelone.pl kaufte mir eine Casio Digitalkamera und schickte mich für zwei Monate nach Kroatien, um Hotels, Restaurants, Berge, Strände und Städte zu fotografieren. Zusammengenommen legte ich 6.000 km auf der S trasse zurück.

Ich arbeitete an unterschiedlichen Aufträgen, für Reiseveranstalter, aber dieses Projekt war das grösste. Ein schönes Projekt war auch die Ablichtung eines Cortijos in Velez-Mdlaga, Präzision gemischt mit Schönheit. Vor einiger Zeit mietete "National Geographic" das Haus, um Werbefilme darin zu drehen, daraufhin beauftragten mich die Hauseigentümer, eben dieses Haus für sie selbst zu fotografieren.

 

Das ungewöhnlichste Setting?

Oftmals, wenn ich Wellen ablichte, steht meine Frau etwa 1oMeter von mir entfernt, da ich auf die Felsen klettere und nur einen Meter von den Wel l enbrechern entfernt stehe. Einmal konnnte ich gerade noch das Foto fertig machen, die Kamera in die Hand nehmen, bevor Ä die Welle über mich hereinbrach und mich durchnässte. Wenigstens gefällt mir das Foto, das daraus entstand.

 

Wie reagieren die Menschen darauf, wenn sie dich bei der Arbeit beobachten?

Zuschauer beginnen üblicherweise selbst über Fotografie zu sprechen, manchmal holen sie selbst ihre Kamera heraus und fotografieren in die gleiche Richtung wie ich.

Bei kommerziellen Aufträgen lassen mich die meisten Leute arbeiten und wollen meistens gar nicht stören.

 

Was inspiriert dich?

Manchmal fühle ich mich von allem inspiriert und manchmal habe ich Phasen, in denen ich einen Monat lang gar keine Inspiration empfinde. Diese Momente rettet meine Frau, indem sie mich losschickt, um Fotos zu machen.

 

Was würdest du NICHT für ein gutes Foto tun?

Obwohl ich weiss, dass es ein hoch profitables Geschäft ist, würde ich nie Paparazzi werden. Privatsphäre ist Privatsphäre.

 

Beende bitte den folgenden Satz:

Eine Fotografie für mich ist...

...die Art die Realität mit all ihrer enormen Vielfalt zu sehen. Sie lässt mich die Welt mit offenen Augen wahrnehmen.

 

Perspektiven?

weiterentwickeln, was ich begonnen habe.

 

MARKTPLATZ 2008

 

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ABOUT ART OF PHOTOGRAPHY

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Art is an effect of translating ones thoughts and feelings into a media that can be understood by another person. An artist produces a body of work over a lifetime whether this is done through photography, music, painting or other media it is irrelevant and depends only on an artist’s personality and education. Personally I like art to be of quality. Just like in a good book. There should be a sense, a structure and a point.

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Look at great painters. Not only did they have a vision but also they knew the techniques and they all had their own style. They didn’t stop developing their skills at the age of 16. Instead they were working hard and continuously learning.

I myself  did go through painting and drawing to finally stay with photography, only because I love the final effect made with this technique, and the process of doing it. When I will get old and calm I will possibly get back to the painting.

Commission for 20150116-P1070363 by .

obrazki by .

The final photo depends on correct decisions such as the choice of the moment of the day, the lens, light and shadow, composition, perspective, colours, patterns, textures, balance, drama, settings of photo-camera (white balance, contrast, B&W), and so on.

The art of photography comes from the photographer’s ability to contemplate the visual aspects of the view, his decision of what to include in the frame and where and how big the subject should be in the frame.